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Kurabgabe

"Kurabgabe - nicht mit mir! Da bleib` ich gleich im Urlaub hier und lege mich - oh welche Wonne - in meinem Garten in die Sonne." So zetert Nolte ganz vergrämt: "Das ist doch einfach unverschämt!"

Frau Nolte fleht; sie ringt die Hände. Verzweifelt sucht sie Argumente ...
"Auf keinen Fall, ich bleibe hier. Abzocke ist das - glaube mir! Nicht im Traume fahr' ich fort! Das ist mein allerletztes Wort."

"Ganz wie du willst" zickt nun Frau Nolte, die schließlich nicht mehr bitten wollte. "Rex, die Kinder und auch ich fahren gern auch ohne dich. Wir fahren in die Kaiserbäder. Wann und wie, das klärt sich später."
Nolte, dem Familienhaupt ward so der letzte Nerv geraubt. Ihm platz der Kragen und er grollt: "Dann macht doch einfach was ihr wollt! Werft euer Geld zum Fenster raus. Doch meines nicht - ich brauch's zu Haus'."
"Auch dein Geld wird zur Neige geh'n. Doch hast du dafür nichts geseh'n, als Petersilie und Radieschen, Grünkohl und die fleiß'gen Lieschen."
"Für einen Service, der sich lohnt, wird der Euro nicht geschon! Man gibt ihn aus und obendrein kommt er schließlich wieder rein, durch Angebote - gut gelungen - mit vielerlei Vergünstigungen."
Ins Grübeln kommt jetzt Vater Nolte, der sich doch auch erholen wollte.
Der Müller - fällt spontan ihm ein - wird sicher jetzt am Stammtisch sein. Er war doch schon mal an der Küste. Er klagte nie - nicht das ich wüßte. Beim kühlen Bierchen hört er dann den Lobgesang vom Müller an...
"Als neu'ster Schrei" - so Herr Müller - "gibt's jetzt den Kaiserbäder- Knüller, 'ne Tombola der Kurausweise. Der Knüller sind die tollen Preise."
Mit trübem Blick meint Nolte kühl: "Hast Du vieleicht ein Bier zu viel?" "Und wenn schon", sagte da der Wirt, der beiden heimlich zugehört. "Was er hier sagt, ist nicht gelogen. Ich selbst hab's große Los gezogen. War in Bansin für vierzehn Tage.
Kurabgabe? - keine Frage...
... und Kinder sind bis 16 frei. Dann zahlst du also nur für zwei! Der Vorteil liegt doch auf der Hand, du setzt dein Geld nicht in den Sand!"

In Noltes Schädel dreht es sich. Das letzte Bier noch auf dem Tisch eilt er nach Haus zu Weib und Kind, erzählt die "Neuigkeit" geschwind.

Er sinkt auf's Sofa - noch im Fallen hört man ihn begeistert lallen: "Kurabgabe ist o.k., Gartenurlaub - nun passè. Quartier wird jetzt sofort gesucht. Auch für mich wird mitgebucht!"

Sagt es und ein wenig später sieht er im Traum die Kaiserbäder.


K U R A B G A B E   -   M U S S   D A S   S E I N   ?
Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin als auch die Gemeindeverwaltung, die Beherbergungs-
einrichtungen und Freizeitanbieter sowie der infrastrukturelle Bereich sind bemüht, Ihnen Ihren Aufenthalt bei uns erholsam, abwechslungsreich und attraktiv zu gestalten. Doch niveauvolle Angebote wollen finanziert sein.
Neben den Kosten im Beherbergungs- und infrastrukturellen Bereich, die über die Preisbildung letztlich vom Gast getragen werden, bedarf es hoher finanzieller Mittel, um sowohl das touristische Umfeld als auch die kulturelle und sportliche Betreuung des Gastes anspruchsvoll zu gestalten.

In der Satzung zur Erhebung einer Kurabgabe heißt es deshalb u.a.:
"Die Seeheilbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin sind als Erholungsorte anerkannt. Zur Deckung des Aufwandes für die Herstellung, Anschaffung, Erweiterung, Verbesserung, Erneuerung und Unterhaltung der zur Erholung dienenden kommunalen Einrichtungen, des Strandes , der Grünanlagen, der Promenade sowie für die touristische, kulturelle und sportliche Betreuung der Gäste und Kurgäste wird eine Kurabgabe erhoben."

Die vom Gast gezahlte Kurabgabe kommt also ausnahmslos dem Gast wieder zugute.



Wie hoch sind die jährlichen Kurabgaben?
Die jährlichen Gästeübernachtungen in de Seeheilbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin liegen derzeit bei mehr als 2,1 Millionen.
Das entspricht einem durchschnittlichen Kurabgabeaufkommen von 3,5 Mio. €.


Kurabgabesatzung



Wie wird die Kurabgabe zum Wohle des Gastes eingesetzt?


Dienstleistungen

- von Mai bis September Bewachung des Badestrandes und Wasserrettungsdienst
- regelmäßige Untersuchung (Mai-September) der Badewasserqualität des Ostseewassers
  (Veröffentlichung der Ergebnisse in den Touristinformationen), 
- von Mai bis September regelmäßige Reinigung eines 15 km langen Strandabschittes
- tägliche Abfallbseitigung an Strand und Promenade
- Bewirtschaftung der 17 Strandtoiletten und 3 Ortstoiletten

Jährliche Aufwendung 0,6 Mio. €

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Kulturelle und sportliche Veranstaltungen

Am Strand
In den Konzertpavillons der Kaiserbäder
Im Haus des Gastes an der Seebrücke Bansin und im "Hans-Werner-Richter-Haus"
Im Kursaal des "Forum Usedom", Heringsdorf
Im Museum "Villa Irmgard", Heringsdorf
Im Theaterzelt "Chapeau Rouge"
In den Kirchen der Seeheilbäder
In verschiedenen Hotels
Jährliche Aufwendungen 0,8 Mio. €


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Betreibung der Ostseetherme USEDOM
Ganzjährige Alternative zum Meer mit Badeparadies, Sauna, Cafeteria, Kurmittelhaus, Gesundheitsstudio und vielfältigen Wellness- und Fitnessangeboten.
Jährliche Aufwendungen 2,2 Mio. €


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Gesamtaufwendung 3,6 Mio. €


Welche individuellen Vorteile bringt die Kurkarte dem Gast?

Hier eine Auswahl

Ermäßigte Eintrittspreise für Veranstaltungen der Tourist-Informationen
(Kurverwaltungen)
Ermäßigte Eintrittspreise in der Ostseetherme USEDOM

Kostenloser Besuch der Kurkonzerte
Kostenlose Teilnahme an Ortsführungen und Radwanderungen
der Tourist-Informationen
Kostenlose Kinderveranstaltungen und Animationen

Nähere Auskünfte erteilen die Tourist-Informationen (Kurverwaltungen).

Wo wird die Kurabgabe entrichtet?
Die Kurabgabe entrichten Sie bei Ihrem Vermieter, der Ihnen auch die Kurkarte aushändigt. Fragen Sie ihn gleich bei der Anreise nach Ihrer Kurkarte, so kommen Sie vom ersten Tag Ihres Aufenthaltes an in den Genuß der Vergünstigungen!

Übrigens:
Kinder bis zu einem Alter von 15 Jahren sind von der Kurabgabe befreit. Kurabgabe wird außerdem nur bis zu einer jährlichen Aufenthaltsdauer von 28 Tagen erhoben. Die jeweils gültige Satzung können Sie gern vor der Anreise bei uns anfordern oder vor Ort bei Ihrem Vermieter bzw. in der Tourist-Information einsehen.

Unsere heiter-besinnliche Geschichte - untersetzt mit konkreten Zahlen und Fakten - soll ein kleiner Anstoß zum Nachdenken sein.

Ein kleiner Tipp noch am Rande:
Usedom ist mit durchschnittlich 1906 Sonnenstunden im Jahr die sonnenreichste Region Deutschlands. Aber auch bei uns kann das Wetter manchmal "wetterwendisch" sein. Sehen Sie es dann trotzdem von der sonnigen Seite.
Denn trübe Tage müssen bei uns keine "trüben Stunden" sein.


 
 

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Partnerseiten: www.usedom.de, www.baederarchitektur.de, www.drei-kaiserbaeder.de, www.ahlbeck.de, www.bansin.de

 
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