Essen und Trinken haben auf Usedom von jeher große Bedeutung. So wurden bei den ersten Siedlern auf der Insel, den Slawen, große Entscheidungen immer von einem Festmahl begleitet. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Die Speisen selbst sind allerdings immer wieder variiert und verfeinert worden. Als Basis der hiesigen Küche dient der frisch gefangene Ostseefisch. Besonders der Hering, der vor der Küste der Insel reichlich vorkommt, beflügelt immer wieder die Phantasie der Küchenchefs. Die Heringswochen im April jeden Jahres sind der feinschmeckerische Höhepunkt auf diesem Gebiet. Sein kulinarisches Comeback in die „Neue Pommersche Küche“ feiert zudem der delikate Ostseeschnäpel, der schon fast verschwunden war und nun in seine Heimatgewässer vor Usedom zurückgekehrt ist. Als Kontrast findet am 2. Septemberwochenende ein zünftiges Kartoffelfest mit den anschließenden "Tüftentagen" statt. Hier präsentieren dann die Köche Leckereien rund um den Erdapfel, einem weiteren Standbein der pommerschen Küche. Selbstverständlich finden Sie auch die internationale Küche auf der Insel. Italiener, Griechen, Mexikaner ja sogar Russen bieten ihre Kochkunst feil.
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